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Anlagen in Schwellenländeranleihen – Elementarer Bestandteil jedes Portfolios

Unternehmensanleihen in Hartwährung aus Schwellenländern gehören in jedes Portfolio – nicht nur aufgrund der attraktiven Renditeerwartungen.

6. Mai 2021

Claudia von Waldkirch

Senior Portfolio Manager bei Credit Suisse Asset Management

Unternehmensanleihen in Hartwährung aus Schwellenländern brillierten nicht nur in der Vergangenheit aufgrund ihrer historischen Performance, sie stellen auch zukünftig attraktive Anlagemöglichkeiten dar, die im Rahmen einer Strategischen Asset-Allokation (SAA) beachtet werden sollten. Schwellenländer-Unternehmensanleihen bieten im Vergleich zu Staatsanleihen mittels Sektoren und Emittenten ein breiteres sowie diversifizierteres Anlageuniversum und weisen zudem eine deutlich tiefere Duration auf. Darüber hinaus ist der Zahlungswille bei Schwellenländer-Unternehmensanleihen tendenziell höher zu bewerten, als bei Anleihen, die von politischen Regierungen emittiert werden.

Hohe Rendite bei niedrigem Risiko

Bei der Gegenüberstellung von Unternehmensanleihen aus Schwellenländern mit dem US-amerikanischen Pendant weisen auch hier die Erstgenannten hinsichtlich ihrer Fundamentaldaten und Bewertungen eine interessante und nicht mehr zu vernachlässigende Bilanz auf. Beispielsweise weisen Unternehmensanleihen aus Schwellenländern geringere Nettoverschuldungsraten aus und werden zudem mit höheren Risikoprämien entschädigt. Wird das Hochzinssegment (CEMBI HY) mit der US-Peer verglichen, sind gemäß J.P. Morgan die historischen und die zu erwartenden Zahlungsausfallraten geringer und die sogenannten Recovery-Values ähnlich. Werden nun die soliden Fundamentaldaten den Bewertungen gegenübergestellt, punkten die Unternehmensanleihen aus Schwellenländern weiter mit den erwähnten höheren Risikoprämien. Risiken, die Anlagen in Schwellenländern bergen, müssen aber berücksichtigt werden; Investoren werden jedoch unserer Meinung nach sehr solide dafür entschädigt.

Unternehmensanleihen aus Schwellenländern

Der Markt für Unternehmensanleihen aus Schwellenländern ist heute kein Nischenmarkt mehr, sondern eine reife, vielseitige und eigenständige Anlageklasse voller Chancen.

Fokus auf Hartwährungsanleihen

Zudem ist es sinnvoll, einen dezidierten Fokus auf Anleihen in Hartwährung zu legen. Dafür lassen sich mehrere Gründe anführen: Bei Hartwährungsanleihen besteht bei der Jurisdiktion mittels New Yorker- oder englischem-Recht eine internationale Standardisierung. Bei den Lokalwährungsanleihen hingegen zählt das jeweilige inländische Recht. Beim Fokus auf Anlagen in Unternehmensanleihen mit einem Risikoprämienaufschlag (Credit) sollte ferner beachtet werden, dass die Risikoprämie von Emittenten am internationalen Kapitalmarkt in der Regel wesentlich höher ist als im Heimmarkt. Der Lokalwährungsmarkt ist zudem von Staatsanleihen dominiert. Die Heimatwährung macht hier übrigens den überwiegenden Performanceanteil aus. Voraussetzung für Anleger, die in lokale Währungsanleihen investieren, ist daher in erster Linie eine sehr starke Meinung zu starken Währungen seitens der Schwellenländer gegenüber dem US-Dollar. Aus unserer Sicht sind Anlagen in Unternehmensanleihen aus Schwellenländer in Hartwährung daher eine äußerst interessante Anlageklasse für Credit-Anleger. Eine dezidierte Allokation sollte nicht zuletzt deshalb berücksichtigt werden, weil mittlerweile über die Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung von Schwellenländern erbracht wird und sie überdurchschnittlich hohe Wirtschaftswachstumszahlen aufweisen.

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Quelle: Credit Suisse, ansonsten vermerkt.
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