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Unser Abfall: Was für eine Verschwendung!

Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und steigende Konsumnachfrage sind die wichtigsten Einflussfaktoren auf die weltweit zunehmenden Abfallvolumina. Die Kehrrichtwirtschaft ist ein Thema, das uns alle betrifft, vom eigenen Umgang mit Abfall in Privathaushalten bis hin zur kommunalen Müllentsorgung.

25. Februar 2021

Dr. Patrick Kolb, Fondsmanager

Credit Suisse Asset Management

Unter der Annahme, dass keine weiteren Massnahmen zur Reduzierung ergriffen werden, geht die Weltbank davon aus, dass die globale Abfallmenge zwischen 2016 und 2050 um 70% von 2,01 Milliarden Tonnen auf 3,40 Milliarden Tonnen ansteigen wird. Die Autoren schätzen, dass mindestens ein Drittel der Müllmenge nicht umweltverträglich entsorgt, sondern einfach weggeworfen wird. 37% des Volumens wird in irgendeiner Form auf Deponien entsorgt, während lediglich 19% wiederverwertet (Recycling) oder kompostiert wird. Nur 11% der Müllmenge wird modernen Verbrennungsanlagen zugeführt. Regional betrachtet wird in Subsahara-Afrika rund 44% des Mülls gesammelt, während es in Europa, Zentralasien und Nordamerika mindestens 90% sind.1

Abfallvolumen: Kein «Peak Waste» in diesem Jahrhundert

Forschern zufolge wird in diesem Jahrhundert der sog. «Peak Waste» illusorisch sein, wenn nicht drastische Effizienzmassnahmen ergriffen werden: Bevölkerungswachstum und Urbanisierung werden sehr wahrscheinlich schneller voranschreiten als die Bemühungen zur Abfallreduktion.2 Der verantwortungsvolle Umgang mit diesem wachsenden Abfallberg wird angesichts der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Kosten, die der Abfall mit sich bringt, ein zunehmend wichtigeres Thema werden. Um dies zu verdeutlichen, betrachten wir die Situation in den USA: 

Die Abfallmenge in den USA ist beträchtlich gewachsen, besonders bei Kunststoffen und Papier (in Tonnen Abfall)

Abb. 1: Die Abfallmenge in den USA ist beträchtlich gewachsen, besonders bei Kunststoffen und Papier (in Tonnen Abfall)
Quelle: EPA

Wie Abb. 1 zeigt, hat das Gesamtvolumen des Hausmülls von 88 Millionen Tonnen im Jahr 1960 auf 268 Millionen Tonnen im Jahr 2017 zugenommen. Im gleichen Zeitraum hat die US-Bevölkerung sich von 179 Millionen um mehr als 80% auf 325 Millionen Einwohner erhöht. Es scheint, als haben die USA über die letzten fünf Jahrzehnte zunehmend mehr Müll pro Kopf generiert (siehe Abb. 2):

Gesamtmenge des Hausmülls in den USA gegenüber der US-Bevölkerung, indexiert auf 100 und Abfallaufkommen pro Kopf (rechte Seite)

Abb. 2: Gesamtmenge des Hausmülls in den USA gegenüber der US-Bevölkerung, indexiert auf 100 und Abfallaufkommen pro Kopf (rechte Seite)
Quelle: EPA.gov, US-amerikanische Statistikbehörde (US Census Bureau)

Von 1960 bis 2000 hat sich die Menge des Hausmülls pro Kopf fast verdoppelt, von ursprünglich 2,68 Pfund pro Person und Tag auf 4,74 Pfund pro Person und Tag. In den letzten 10 Jahren stabilisierte sich dieser Wert und verharrt bei etwa 4,51 Pfund pro Person/Tag.3

Letzten April (2020) schätzte das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Global Markets Insights, dass der US-Müllmarkt von 2020 bis 2026 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 2,2 % wachsen würde. Dieses Wachstum ist der Zunahme des Abfallaufkommens zuzuschreiben.4

Abb. 3 gibt eine kurze Übersicht über die Segmente des kommunalen Feststoffabfalls. Auf die vier grössten davon – Papier und Karton, Lebensmittelabfälle, Gartenabfälle und Kunststoffe – wird in den folgenden Abschnitten näher eingegangen:

  • Mit rund 25% machen Papier und Karton den grössten Anteil des kommunalen Abfallaufkommens aus. Seit 2005 schrumpfte dieses Segment von 84,8 Millionen Tonnen im Jahr 2005 auf 67 Millionen Tonnen im Jahr 2017. Unserer Einschätzung nach wird dieser Abwärtstrend dank verstärktem Recycling und der Verwendung papierloser digitaler Lösungen anhalten.
Kommunaler Feststoffabfall nach Segment, 2017

Abb. 3: Kommunaler Feststoffabfall nach Segment, 2017

Quelle: EPA.gov
  • Lebensmittelabfälle wie unverzehrte Speisereste oder verdorbene Ware machen Schätzungen zufolge rund 40 Millionen Tonnen oder etwa 15% des gesamten Abfallaufkommens aus. Rund 94% der entsorgten Lebensmittel landen auf Mülldeponien oder in Verbrennungsanlagen. Es handelt sich um die zweitgrösste Kategorie des auf Deponien entsorgten Materials. Anstatt einer Entsorgung könnte die Hilfe bedürftiger Familien eine mögliche Alternative darstellen.5
  •  Gartenabfälle machen mit geschätzten 35,2 Millionen Tonnen rund 13,1% der Abfallgesamtmenge aus. Verglichen mit dem Wert von 1990 mit rund 35 Millionen Tonnen ist dieses Segment in den vergangenen 30 Jahren relativ stabil gewesen. Unserer Meinung nach könnten Massnahmen wie etwa Kompostierung einen signifikanten Beitrag zur Volumenreduktion leisten.
  • Plastikabfälle sind ein schnell wachsendes Hausmüllsegment: 2017 lag die Abfallmenge bei 35,4 Millionen Tonnen, während es 2010 lediglich vier Millionen waren. Dieses Segment ist von 8,2% des Hausmüllaufkommens 1990 auf 13,2% im Jahr 2017 angewachsen. Der Grund dafür sind hauptsächlich langlebige Gebrauchsgüter sowie die Kategorien Behälter und Verpackungen, darunter Tüten, Beutel und Hüllen, aber auch PET-Flaschen, Gehäuse von Bleibatterien und anderen Produkten. Plastik ist extrem langlebig, seine Lebensdauer kann mehrere Tausend Jahre betragen. Dennoch werden etwa 95% aller Kunststoffverpackungen nur kurz gebraucht und anschliessend entsorgt. Dieses Wegwerfverhalten ist unserer Auffassung nach in der langen Frist nicht nachhaltig.

Themen

Ziel unserer themenbezogenen Strategie ist es, den Markt zu übertreffen durch die Identifikation starker Trends und Themen, die voraussichtlich die Investmentlandschaft beeinflussen werden.

Mülldeponien und Verbrennungsanlagen: Nicht in meiner Nachbarschaft

2017 betrug das Gesamtvolumen des Hausmülls in den USA 267,8 Millionen Tonnen. Davon landeten 139,6 Millionen Tonnen auf Mülldeponien. Die Menge der recycelten Abfälle betrug rund 67,2 Millionen Tonnen, während die Menge der kompostierten Abfälle bei 27 Millionen Tonnen lag. Die Menge des zur Energiegewinnung verbrannten Hausmülls belief sich auf 34 Millionen Tonnen (Abb. 4).6

Die Herausforderung besteht im effizienten und umweltfreundlichen Umgang mit Hausmüll. Abfälle, die nicht ordnungsgemäss entsorgt werden, gefährden die menschliche Gesundheit und die Umwelt, da sie unter anderem das Grundwasser verschmutzen, Insekten und Nagetiere anlocken und durch Verstopfung der Abfluss-Kanäle das Überschwemmungsrisiko steigern können.7 Die Art und Weise der Entsorgung hat sich im Laufe der Zeit gewandelt, die Menge des auf Deponien abgeladenen Mülls erreichte 1990 ihren Höchststand. In den anschliessenden Jahren wurde zunehmend wiederverwertet (Recycling), kompostiert oder verbrannt. 

Mehr als 50 % des heutigen Abfalls wird nach wie vor auf einer der 3’091 Mülldeponien in den USA gelagert. An diesem Konzept des Abfallsammelns hat sich seit dem Mittelalter relativ wenig geändert. Um die Umweltsicherheit bestmöglichst zu gewährleisten, gibt es von der Planung und dem Bau über den Betrieb bis zur Schliessung von Mülldeponien verschiedene Umweltvorschriften. So wird zum Beispiel beim Bau einer Deponie mittels verschiedener technischer Sicherheitsvorkehrungen die Gefahr einer Luft- oder Wasserverschmutzung verringert. 

Deponien sind nach wie vor der Hauptentsorgungsweg für Hausmüll

Abb. 4: Deponien sind nach wie vor der Hauptentsorgungsweg für Hausmüll

Quelle: EPA.gov

Jüngste Entwicklungen zeigen, dass Regierungen nur sehr zögerlich neue Deponien und Verbrennungsanlagen genehmigen. Die Gründe dafür sind Umweltbedenken, verschärfte Regulierungsmassnahmen und die Tatsache, dass niemand in der Nähe einer Mülldeponie leben möchte. Da vermehrt Deponien geschlossen werden, gibt es immer weniger, dafür aber immer grössere Mülldeponien, die jedoch weiter von den grossen Ballungsräumen entfernt sind. Infolgedessen reicht die verbleibende Deponiekapazität in den USA voraussichtlich noch für achtzehn Jahre. Basierend darauf geht man davon aus, dass die Preisfestsetzungsmacht ihrer Betreiber zunehmen wird.Es ist daher wenig überraschend, dass seit 2015 einige Unternehmen die Preise für die Abfallentsorgung um durchschnittlich 3,4% pro Jahr angehoben haben. Allerdings ist es auch möglich, dass verstärktes Recycling und Kompostierung diese Preisfestsetzungsmacht limitieren könnten.

Die Abfallverbrennung ist ein Verfahren, mit dem das Volumen und die Masse des anfallenden Abfalls vermindert werden soll. Das Ziel ist die Reduzierung der ursprünglichen Abfallmasse um 80–85% und des bereits durch Müllfahrzeuge komprimierten Volumens um 95% – 96%. Obwohl die Müllverbrennung keinen vollständigen Ersatz für Deponien darstellt, vermindert sie das Abfallvolumen deutlich. Bei vielen Verbrennungsanlagen handelt es sich um Müllkraftwerke, in denen Abfälle verbrannt werden, um Elektrizität zu gewinnen (Waste-to-Energy). Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Verbrennungsanlagen in den USA von mehr als 100 auf derzeit 73 zurückgegangen.9 Unserer Ansicht nach ist eine deutliche Erhöhung der Anlagenkapazität in den nächsten Jahren eher unwahrscheinlich.

Recycling hat im Zuge der wachsenden Sorge um die Umwelt und des zunehmenden Verbraucherbewusstseins für die Wichtigkeit nachhaltiger Lösungen in den vergangenen Jahren immer mehr an Zuspruch gewonnen. Es wird als Alternative zur «konventionellen» Entsorgung betrachtet, mit der sich die Abfallmenge reduzieren und der Treibhausgasausstoss senken lässt. Das am häufigsten wiederverwertete Material ist Karton, gefolgt von Kunststoff, Metall und Glas. Recycling kann der Verschwendung potenziell nützlicher Materialien entgegenwirken und den Rohstoffverbrauch senken. Obwohl der Anteil des Recyclings an der Abfallentsorgung insgesamt zugenommen hat, zeigt Abb. 4 in den letzten Jahren eine stagnierende Entwicklung. Dies dürfte eine Kombination aus verschiedenen Faktoren zuzuschreiben sein, wie etwa mangelndes Verbraucherbewusstsein.10 Offenbar ist vielen Konsumenten immer noch nicht klar, was wiederverwertet werden kann und wie wichtig richtiges Recycling-Verhalten ist.11 Es macht Sinn, Recycling gegenüber der Entsorgung in der Müllhalde oder einer Abfallverbrennung vorzuziehen.12 In einigen Fällen allerdings, wie etwa beispielsweise bei medizinischen Abfällen oder Entsorgung von Gefahrengütern, ist eine Verbrennung oder Endlagerung unserer Ansicht nach zu bevorzugen.

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Fazit

Unserer Auffassung nach ist die zunehmende Abfallmenge eine der grössten langfristigen Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Das Problem zu ignorieren hat ernsthafte Konsequenzen: Die Kosten, die sich unter anderem aus Gesundheitskosten, Produktivitätsverlust, Flutschäden und Einbussen für Wirtschaft und Tourismus ergeben, sind fünf- bis zehnmal so hoch wie die Kosten eines angemessenen Abfallmanagements, insbesondere in Ländern mit mittleren und geringen Einkommen.13 Aus gesellschaftlicher Sicht sind die negativen Auswirkungen der wachsenden Abfallmenge offensichtlich: Nicht ordnungsgemäss behandelte Abfälle verschmutzen den Boden, das Grundwasser und die Luft. Wir glauben, Recycling und Kompostierung werden zukünftig an Attraktivität gewinnen. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass die Abfallgesamtmenge in absehbarer Zukunft weiter zunehmen wird.14 Letzten Endes scheint eine Reduktion der Abfallmenge eine echte Mammutaufgabe zu sein. 

Auch wenn Unternehmen aus der Abfallwirtschaft in der Gesellschaft häufig ein negatives Image haben, sie sind die einzigen glaubwürdigen Akteure, welche Mittel und Möglichkeiten haben, den Abfall umweltfreundlich zu entsorgen. Organisiertes, effizientes und umweltfreundliches Abfallmanagement minimiert die negativen Auswirkungen auf die Umwelt. In Ländern jedoch, in denen es an angemessenen Entsorgungsdiensten mangelt, ist es eher unwahrscheinlich, dass die Abfallmenge zurückgehen wird. Die ungeregelte Abfallentsorgung dürfte dort leider weitergehen und zu mehr Verschmutzung führen. 

Für Anleger im Bereich Schutz und Sicherheit stellt das Abfallmanagement unserer Meinung nach einen attraktiven strukturellen Wachstumsbereich dar, mit Verbindungen zu Themen wie wachsende Weltbevölkerung, Urbanisierung und strengere Umweltgesetzgebung. Wir gehen davon aus, dass die globale Dynamik der Abfallmengen für alle, die in der Wertschöpfungskette investiert sind, günstige Chancen bietet. Basierend darauf sind wir Aktionäre von führenden Abfallentsorgungsunternehmen mit einem besonderen Fokus auf Sondermüll und medizinischen Abfall.

Risiken

  • Kein Kapitalschutz: Anleger können den in dieses Produkt investierten Betrag ganz oder teilweise verlieren.
  • Der Schwerpunkt auf Unternehmen im Bereich Schutz und Sicherheit kann zu signifikanten Engagements in einem bestimmten Sektor/einer bestimmten Region führen.
  • Das Engagement in Small und Mid Caps kann zu einer höheren kurzfristigen Volatilität führen und Liquiditätsrisiken in sich bergen.
  • Aufgrund der Möglichkeit eines erhöhten Engagements in Schwellenländern kann der Fonds durch politische und wirtschaftliche Risiken in diesen Ländern beeinträchtigt werden.
  • Aktienmärkte können volatil sein, besonders kurzfristig.

Fondsnewsletter

Die Fondsnewsletter bieten regelmässige Updates von Fondsmanagern sowie interessante Informationen zu Anlageklassen und Themen.

1 Quelle: Weltbank (2018): What a waste 2.0: A Global Snapshot of Solid Waste Management to 2050, URL: https://openknowledge.worldbank.org/handle/10986/30317, 21.10.2020.
2 Quelle: Hoornweg et al. (2013): Environment: Waste production must peak this century, Nature International Journal of Science, Okt. 2013, URL: https://www.nature.com/news/environment-waste-production-must-peak-this-century -1.14032, 21.10.2020.
3 Quelle: EPA (2020): Facts and Figures about Materials, Waste and Recycling, URL: https://www.epa.gov/facts-and-figures-about-materials-waste-and-recycling/national-overview-facts-and-figures-materials, 21.10.2020
4 Quelle: Global Market Insights (2020): US Municipal Solid Waste Management Market, URL: https://www.globenewswire.com/news-release/2020/04/29/2024150/0/en/Municipal-Solid-Waste-Management-Market-growth-in-the-U-S-predicted-at-2-2-till-2026-Global-Market-Insights-Inc.html,
5 Quelle: FDA (2020): Food loss and waste, URL: https://www.fda.gov/food/consumers/food-loss-and-waste, 21.10.2020.
6 Quelle: EPA (2020): Facts and Figures about Materials, Waste and Recycling, URL: https://www.epa.gov/facts-and-figures-about-materials-waste-and-recycling/national-overview-facts-and-figures-materials , 21.10.2020.
7 Quelle: Liu et al. (2015): A review of municipal solid waste environmental standards with a focus on incinerator residues, in: International Journal of Sustainable Built Environment, Dezember 2015, URL: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2212609015000394#b0400 , 24.10.2020.
8 Quelle: Wastedive (2020): Disposal capacity crunch paves way for more industry consolidation and price increases, 8. Januar 2020, URL: https://www.wastedive.com/news/report-us-landfill-disposal-capacity-decline-consolidation/569953/ , 25.10.2020.
9 Quelle: Tishman Environment and Design Center (2019): U.S. Municipal Solid Waste Incinerators: An Industry in Decline, May 2019, URL: https://static1.squarespace.com/static/5d14dab43967cc000179f3d2/t/5d5c4bea0d59ad00012d220e/1566329840732/CR_GaiaReportFinal_05.21.pdf.
10 Quelle: Envirotec (2018): Incineration not the reason for recycling stagnation, comment, 26. September 2018, URL: https://envirotecmagazine.com/2018/09/26/comment-incineration-not-the-reason-for-recycling-stagnation/, 25.10.2020.
11 Beispiele für richtiges Recycling-Verhalten:
- Kaufen Sie Produkte, die recyclingfähig sind.
- Trennen Sie recyclingfähige Abfälle von anderen Abfällen.
- Informieren Sie sich, was Recycling kostet. Es ist gut möglich, dass es weit günstiger ist, als den Abfall der Verbrennung zur Energiegewinnung oder der Entsorgung zuzuführen.
- Verkaufen Sie hochwertige recyclingfähige Materialien wie Baustoffe.
Quelle: nibusinessinfo.co.uk (2020): How to recycle your business waste, URL: https://www.nibusinessinfo.co.uk/content/recycling-best-practice-and-obligations, 30.10.2020.
12 Ein Grund für die langsame Verbreitung von Recycling könnten die damit verbundenen Kosten sein: Recycling-Produkte müssen sich mit den jeweiligen Rohstoff-Erzeugnissen messen, die immer Preisschwankungen ausgesetzt sind und sogar günstiger sein können. Entsprechend bedeuten hohe Recycling-Kosten in Verbindung mit günstigen Rohstoffpreisen, dass die Recycling-Branche es häufig schwer hat, auf einem höchst ungewissen Markt ihre Wettbewerbsfähigkeit zu behaupten.
13  Quelle: UNEP (2015): Global Waste Management Outlook, 2015, URL: https://wedocs.unep.org/bitstream/handle/20.500.11822/9672/-Global_Waste_Management_Outlook-2015Global_Waste_Management_Outlook.pdf.pdf?sequence=3&%3BisAllowed, 26.10.2020.
14 Die Kreislaufwirtschaft könnte zur Lösung beitragen: Das Ziel besteht darin, 1) den Rohstoffverbrauch so weit wie möglich zu verringern und dadurch natürliche Ressourcen zu schonen, 2) die verwendeten Ressourcen durch möglichst häufige Wiederverwendung des gleichen Materials zu maximieren und 3) negative Folgen wie Luft- und Wasserverschmutzung zu minimieren. Dieser Ansatz erfordert ein Umdenken bei sämtlichen Aspekten eines Erzeugnisses – von der Entwicklung und Herstellung über den Verkauf und Verbrauch bis hin zur Wiederverwendung und -verwertung. Quelle: Ellen MacArthur Foundation (2020): The Circular Economy in Detail, URL: https://www.ellenmacarthurfoundation.org/explore/the-circular-economy-in-detail, 29.10.2020.

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