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Klimaneutralität bis 2040 angestrebt

Global Real Estate von Credit Suisse Asset Management hat sich bezüglich Klimaneutralität ein ambitiöses Ziel gesetzt. Durch den seit Längerem implementierten Nachhaltigkeitsansatz soll das Immobilienportfolio bis 2040 klimaneutral werden. Das bedeutet: Optimierungspotenzial konsequent nutzen und Fortschritte transparent kommunizieren.

3. März 2022

Das Übereinkommen von Paris sieht bis 2050 Klimaneutralität vor. Global Real Estate will dieses Vorhaben mit seinem Immobilienportfolio bereits bis 2040 erreichen – zehn Jahre früher als gemäss dem Übereinkommen vorgesehen. Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten über die gesamte Wertschöpfungskette wird demzufolge immer wichtiger. Eine Entwicklung, von der alle profitieren: die Umwelt durch ein gesünderes Klima, die Mietenden aufgrund besserer Raumqualität und eines geringeren Energieverbrauchs sowie die Investoren dank höherer Renditechancen. Es erstaunt daher nicht, dass sich nachhaltige Anlagen einer starken Nachfrage mit hohen zweistelligen Jahreswachstumsraten erfreuen, wobei insbesondere Immobilienanlagen gefragt sind.

Potenzial bei Neubauten und Bestandsimmobilien

Bei einem Neubau werden von Fotovoltaik Anlagen über die Dämmung bis hin zur Wahl der Energiequelle möglichst Standards angewandt, die den klimaneutralen Betrieb gewährleisten. Der Energiehaushalt des Gebäudes wird mit intelligenten Sensoren ganzheitlich gesteuert, indem Energieverbrauch und CO-Ausstoss gemessen, analysiert und langfristig durch gezielte Massnahmen reduziert werden. 

Auch bestehende Gebäude nehmen in der Klimadiskussion einen hohen Stellen wert ein. Denn sie können durch kurzfristige Betriebsoptimierung und langfristige Sanierungen einen wichtigen Beitrag zur CO-Reduktion leisten.

Nachhaltigkeitszertifikate als Indikator

Neben der konsequent nachhaltigen Ausrichtung und Optimierung von Liegenschaften ist es zentral, Transparenz für Anleger zu schaffen. Klarheit vermitteln unter anderem anerkannte Gebäudelabels, Benchmarks und die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Hilfreich sind zudem Energiekennzahlen, insbesondere wenn diese für einen längeren Zeitraum vorliegen. Des Weiteren erfolgt heutzutage beim Erwerb einer Liegenschaft standardmässig eine Gebäude-Due-Diligence (sorgfältige Prüfung), wobei hier ebenfalls die Nachhaltigkeit der Immobilie geprüft wird.

Global Real Estate setzt zudem auf das eigene, 2009 lancierte Gütesiegel greenproperty. Es bewertet in einem unabhängigen und zertifizierten Prüfprozess über 50 ESG-Kriterien 1. Dieses ganzheitliche Label wendet Global Real Estate bei sämtlichen Immobilienanlageprodukten verbindlich bei Neubauten an. greenproperty lehnt sich an andere Labels aus dem Gebäudesektor an, darunter Minergie aus der Schweiz oder der im angelsächsischen Raum weitverbreitete LEED-Standard. Eingeflossen sind dabei auch die einschlägigen SIA-Normen.

Mehr Transparenz dank Regulierung

Die EU-Kommission etabliert mit ihrem EU-Aktionsplan für nachhaltige Finanzen ein umfangreiches Rahmenwerk mit einheitlichem Klassifizierungssystem für nachhaltige Anlagen. Es fordert den Finanzsektor auf, im Rahmen seiner Berichterstattung klimarelevante Nachhaltigkeitsrisiken transparent auszuweisen. Für den Schweizer Finanzplatz macht die FINMA verpflichtende Transparenz- und Offenlegungspflichten zur Norm.

Ziel der zunehmenden regulatorischen Anforderungen ist die bessere Vergleichbarkeit von nachhaltigen Finanzanlagen. Es gilt, Anleger transparent zu informieren, indem die nachhaltigen Eigenschaften von Finanzprodukten offengelegt werden.

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1 ESG steht für Environmental, Social and Governance (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung).