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Sustainable Investing Policy

(Die Informationen gelten ab 10. März 2021.)

Einführung

Credit Suisse Asset Management ist bestrebt, beim Thema Nachhaltigkeit eine führende Stellung in der Finanzbranche einzunehmen. Im September 2019 kündigten wir unsere Absicht an, ökologische, soziale und Governance-Kriterien (ESG-Kriterien) verstärkt in die Anlageprozesse mehrerer unserer Strategien einzubeziehen. Seither setzen wir alles daran, unsere Agenda für nachhaltige Anlagen zu beschleunigen und sie in vielen unserer Kernanlageklassen umzusetzen. In enger Zusammenarbeit mit Institutional Shareholder Services Inc. (ISS), unserem Partner für Proxy Voting, haben wir die Abdeckung bei der Ausübung unserer Stimmrechte durch die Festlegung regionaler Proxy-Voting-Richtlinien erhöht und werden dies auch weiter tun. Ausserdem haben wir unser internes ESG-Team ausgebaut, um unser Nachhaltigkeitsengagement zu stärken.

Wir verfolgen bei nachhaltigen Anlagen einen systematischen Ansatz. Das bedeutet, dass in verschiedenen Phasen des Anlageprozesses ESG-Faktoren berücksichtigt werden. Unsere nachhaltigen Anlagestrategien wenden ESG-Kriterien bei der Festlegung des Anlageuniversums an (ESG-Ausschlüsse). Darüber hinaus integrieren sie ESG-Faktoren direkt in den Anlageprozess, erweitern das traditionelle Research um Nachhaltigkeitsüberlegungen und beziehen bei der Titelselektion und Definition des Engagements ESG-Faktoren mit ein (ESG-Integration). Anschliessend überwachen wir das resultierende Portfolio im Hinblick auf seine Nachhaltigkeitsmerkmale. Wir unterstützen Nachhaltigkeitsinitiativen durch die Ausübung unserer Stimmrechte, die aktive Teilnahme an Generalversammlungen und die Einflussnahme auf Unternehmen, an denen wir Beteiligungen halten. Ferner bieten wir ein ausführliches ESG-Reporting zur Erhöhung der Portfoliotransparenz für unsere Kunden. Zu guter Letzt beteiligen sich Credit Suisse Asset Management und die Credit Suisse an diversen Nachhaltigkeitsnetzwerken und -initiativen.

Wir haben uns auch für die Zukunft zur weiteren Entwicklung und Förderung nachhaltiger Anlageprodukte und -dienstleistungen verpflichtet, welche die Generierung von finanziellen Renditen anstreben und gleichzeitig ESG-Überlegungen integrieren. Wir sind überzeugt, dass unser Fokus auf Nachhaltigkeit nicht nur mit unserer treuhänderischen Pflicht in Einklang steht, sondern uns auch ausdrücklich dabei unterstützt, den Wert unserer Kundenportfolios zu erhalten und zu steigern. Die Verantwortung gegenüber unseren Kunden ist jedoch nicht der einzige Grund für diesen Fokus – auch wir sehen uns zunehmend mit den Auswirkungen konfrontiert, die finanzielle Investitionen auf unsere Umwelt und unsere Gesellschaft haben.

1. Die Sustainable Investing Policy von Credit Suisse Asset Management

Credit Suisse Asset Management engagiert sich systematisch für nachhaltiges Investieren. Nachhaltiges Investieren bedeutet die Berücksichtigung von ESG-Informationen bei Anlageentscheidungen. Um sicherzustellen, dass unsere nachhaltigen Anlageprodukte den hohen Erwartungen unserer Kunden und unseren eigenen hohen Standards entsprechen, haben wir im Rahmen unserer Sustainable Investing Policy spezielle Prinzipien für nachhaltige Anlagen festgelegt. Diese nachhaltige Anlagepolitik von Credit Suisse Asset Management gilt für alle Portfolios, deren Anlageprozess auch ESG-Aspekte berücksichtigt, und/oder die ein spezifisches nachhaltiges Anlageziel verfolgen. Ein dediziertes ESG-Team ist für die Sustainable Investing Policy verantwortlich.

Die Sustainable Investing Policy von Credit Suisse Asset Management steht im Einklang mit dem Credit Suisse Sustainable Investment Framework.

1.1. Zielsetzungen unserer nachhaltigen Strategien

Portfolios, die eine nachhaltige Anlagestrategie verfolgen, integrieren ESG-Faktoren in die Anlageentscheidungen, mit dem Ziel, die Portfolios nachhaltiger auszurichten und das erwartete Rendite-Risiko-Profil zu verbessern. Einige dieser Portfolios sind auf bestimmte nachhaltige Anlageziele ausgerichtet. Die Relevanz individueller ESG-Faktoren kann je nach Anlagestrategie und Anlageuniversum variieren.

Für seine nachhaltigen Aktien- und Fixed-Income-Portfolios prüft, quantifiziert und veröffentlicht Credit Suisse Asset Management gemäss der MSCI ESG Key Issue Hierarchy1 monatliche Scores zu folgenden ESG-Faktoren:

E: Environment (Umwelt)

  • Klimawandel (einschliesslich verschiedener Datenpunkte zu Kohlenstoffemissionen)
  • Umweltchancen (einschliesslich verschiedener Datenpunkte zu erneuerbaren Energien und Technologien)
  • Natürliches Kapital (einschliesslich Datenpunkten zu sauberem Wasser und Artenvielfalt)
  • Luftverschmutzung und Abfall (einschliesslich Datenpunkten zu Abfallbewirtschaftung und giftigen Emissionen)

S: Social (Soziales)

  • Humankapital (einschliesslich Datenpunkten zu Gesundheit und Sicherheit)
  • Produkthaftung (einschliesslich Datenpunkten zu Produktsicherheit und verantwortlichen Investitionen)
  • Rating des Stakeholder-Widerstands, soziale Chancen (einschliesslich Datenpunkten zum Zugang zu Gesundheitsversorgung und Kommunikation)

G: Governance (Unternehmensführung)

  • Corporate Governance (einschliesslich Datenpunkten zur Eigentümerschaft, Kontrolle und Vergütung)
  • Unternehmensverhalten (einschliesslich Datenpunkten zu Geschäftsethik und Steuertransparenz)

1 Für weitere Informationen zur MSCI ESG Key Issue Hierarchy und zur Berechnungsmethode für die einzelnen Faktoren siehe MSCI ESG Ratings und MSCI-ESG-Bewertungsmethode.

Die veröffentlichten Scores der ESG-Faktoren auf Portfolioebene werden durch eine gewichtete Summierung der verfügbaren Scores der zugrunde liegenden Wertpapiere berechnet. Für unsere Aktien- und Fixed-Income-Portfolios werden aggregierte Scores für ökologische, soziale und Governance-Aspekte sowie ein ESG-Gesamtscore für das Portfolio veröffentlicht.

1.2. Grundprinzipien unserer Sustainable Investing Policy

Credit Suisse Asset Management legt grossen Wert auf die systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsfaktoren im Rahmen unserer nachhaltigen Anlagestrategien. Wir sind überzeugt, dass eine klare Governance des Nachhaltigkeitsansatzes die es unseren nachhaltigen Anlagestrategien ermöglicht, ihre Anlageziele zu erreichen. Die Sustainable Investing Policy basiert auf fünf Grundprinzipien: Erfüllung unserer treuhänderischen Pflicht gegenüber unseren Kunden, ESG-Ausschlüssen, ESG-Integration und/oder nachhaltigen thematischen Anlagen, Active Ownership und Transparenz gegenüber den Kunden.

1.3. Prinzip 1: Erfüllung der treuhänderischen Pflicht gegenüber unseren Kunden

Wir sind überzeugt, dass unser Fokus auf Nachhaltigkeit Credit Suisse Asset Management dabei unterstützt, seine treuhänderische Pflicht zu erfüllen und im besten Interesse der Kunden zu handeln. Unseres Erachtens ermöglicht die Berücksichtigung von ESG-Faktoren es unseren Anlageteams, fundiertere Anlageentscheidungen zu treffen. Wir sind uns nicht nur unserer treuhänderischen Verantwortung gegenüber unseren Kunden bewusst, sondern legen auch Wert darauf, die negativen Folgen unserer Finanzanlagen auf Umwelt und Gesellschaft so weit wie möglich zu minimieren und die positiven Auswirkungen zu fördern.

1.4. Prinzip 2: Anwendung von ESG-Ausschlüssen

Credit Suisse Asset Management hat drei Kategorien von Ausschlüssen festgelegt:

  • Normenbasierte Ausschlüsse
    Wir schliessen Unternehmen aus, die gegen internationale Abkommen über umstrittene Waffen verstossen, etwa gegen das Übereinkommen über Streumunition, die Chemiewaffenkonvention, die Biowaffenkonvention oder den Atomwaffensperrvertrag.
  • Wertebasierte Ausschlüsse
    Wir schliessen Unternehmen aus, die mehr als 5 % ihres Umsatzes aus den folgenden Geschäftsaktivitäten erzielen: konventionelle Waffen und Feuerwaffen, Tabakproduktion, Glücksspiel und Erwachsenenunterhaltung. Ferner werden Unternehmen ausgeschlossen, die über 20 % ihres Umsatzes aus dem Tabakverkauf sowie aus Unterstützungssystemen und -dienstleistungen für konventionelle Waffen beziehen. Zudem gilt ein Umsatzschwellenwert von 20 % für Investitionen in Kohle (Kohlebergbau und Kohleverstromung). Dieser Schwellenwert kann im Verlauf der Zeit weiter gesenkt werden, um den Übergang zu einer CO2-armen Gesellschaft widerzuspiegeln.
  • Verhaltensbasierte Ausschlüsse
    Unternehmen, die systematisch gegen internationale Normen verstossen, deren Verstösse besonders schwerwiegend sind oder deren Geschäftsführung nicht bereit ist, notwendige Reformen umzusetzen, werden auf eine Watchlist gesetzt und gegebenenfalls vom unternehmensweiten Anlageuniversum ausgeschlossen. Dieser Prozess untersteht einem speziellen Komitee, das für die endgültige Liste ausgeschlossener Unternehmen verantwortlich ist und dafür, dass die Liste den Anlageteams zeitnah zur Verfügung steht.

    Verhaltensbasierte Ausschlüsse gelten als letztes Mittel. Wir bevorzugen die Einflussnahme auf investierte Unternehmen, mit dem Ziel, unseren Einfluss zur Vermeidung künftiger Verstösse verstärkt geltend zu machen. Unternehmen, die bereit sind, Massnahmen zu ergreifen, arbeiten gegebenenfalls über einen längeren Zeitraum hinweg mit der Credit Suisse zusammen, wobei sich die Geschäftsleitung mit der Credit Suisse auf Ziele und Fristen für die Verbesserung einigt.

Werte-, normen- und verhaltensbasierte Ausschlüsse sind im Credit Suisse Sustainable Investment Framework definiert. Diese Definitionen können sich im Lauf der Zeit ändern.

Die oben erläuterten Ausschlüsse werden wie folgt angewandt:

Credit Suisse Asset Management schliesst Unternehmen, die gegen Normen im Zusammenhang mit umstrittenen Waffen (z. B. Antipersonenminen, Streumunition und Atomwaffen im Sinne der Empfehlungen des Schweizer Vereins für verantwortungsbewusste Kapitalanlagen SVVK-ASIR) verstossen, von all seinen aktiv und passiv verwalteten Portfolios aus börsenkotierten Aktien und Fixed-Income-Titeln aus. Weitere Ausschlüsse von passiv verwalteten Portfolios beruhen auf den Konstruktionsregeln bestimmter ESG-Indizes, die von den Portfolios nachgebildet werden sollen.

Credit Suisse Asset Management wendet normen-, werte- und verhaltensbasierte Ausschlüsse in aktiv verwalteten nachhaltigen Portfolios aus börsenkotierten Aktien und Fixed-Income-Titeln an. Bei normenbasierten Ausschlüssen wendet es zusätzliche Ausschlüsse an, indem es Schwellenwerte für die Umsätze z. B. aus der Produktion von Trägersystemen und Komponenten für umstrittene und/oder nukleare Waffen festlegt.

1.4.1. Spezifische Ausschlüsse für Anlageprodukte, die mit dem Febelfin-Label «Towards Sustainability» ausgezeichnet wurden

Weitere spezifische Ausschlüsse gelten für Anlageprodukte, die mit dem Febelfin-Label «Towards Sustainability» ausgezeichnet wurden.2

Für einige Anlageprodukte gilt ein bestimmtes Anlageuniversum, das den Anlageansatz des Fonds widerspiegelt. Sie unterliegen auch strikteren Ausschlusskriterien:

  • normen-, werte- und verhaltensbasierte Ausschlüsse
  • strengere Ausschlusskriterien und Schwellenwerte für Sektoren wie Kohlebergbau, konventionelle und nicht konventionelle Öl- und Gasförderung und Stromerzeugung sowie für Verstösse gegen die Prinzipien des United Nations Global Compact (UNGC)

Infolgedessen sind folgende Unternehmen, Länder und Sektoren vom Anlageuniversum dieser Anlageprodukte ausgeschlossen:

  • Verstösse gegen die UNGC-Prinzipien: Unternehmen, deren Aktivitäten eindeutig gegen den UNGC verstossen, werden ausgeschlossen. Die zehn UNGC-Prinzipien definieren grundlegende Verantwortlichkeiten in den Bereichen Menschenrechte, Arbeit, Umwelt und Korruptionsbekämpfung. Diese Prinzipien stammen aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, den Kernarbeitsnormen, der Rio-Erklärung über Umwelt und Entwicklung, dem Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption und der OECD-Konvention gegen Bestechung (OECD: Organization for Economic Co-operation and Development; Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).
  • Länderausschlüsse: Wir finanzieren keine Länder (weder über Staatsanleihen noch indirekt über Unternehmen im Staatsbesitz), gegen die internationale Sanktionen ausgesprochen wurden oder die gegen Grundprinzipien wie die des UNGC verstossen.
  • Illegale und umstrittene Waffen: Hersteller umstrittener Waffen wie Landminen und Streubomben sowie nuklearer, biologischer und chemischer Waffen sind ausgeschlossen.
  • Konventionelle Waffen und Feuerwaffen: Unternehmen, die über 5 % ihrer Umsätze mit der Herstellung konventioneller Waffen oder Schusswaffen erzielen, sind ausgeschlossen. Unternehmen, die über 5 % ihrer Umsätze mit der Herstellung massgeschneiderter Komponenten erzielen, die in erster Linie für den Einbau in ein Waffensystem entwickelt werden, sind ebenfalls ausgeschlossen.3
  • Tabakprodukte: Ausgeschlossen sind Unternehmen, die über 5 % ihres Umsatzes aus der Herstellung von Tabakprodukten beziehen, sowie Unternehmen, die über 5 % ihres Umsatzes aus dem Vertrieb von Tabakprodukten erwirtschaften.
  • Kohleförderung: Unternehmen, die über 5 % ihres Umsatzes aus der Kohleförderung beziehen, sind ausgeschlossen.
  • Nicht konventionelle Öl- und Gasförderung: Ausgeschlossen sind Unternehmen, die über 5 % ihres Umsatzes aus nicht konventioneller Öl- und Gasförderung beziehen (d. h. Ölgewinnung aus Ölsanden und/oder Öl- und Gasförderung durch Fracking und/oder arktische Bohrungen). Unternehmen, welche die Ausweitung ihrer Aktivitäten auf die nicht konventionelle Öl- und Gasförderung planen, sind ebenfalls ausgeschlossen.
  • Konventionelle Öl- und Gasförderung: Öl- und Gasunternehmen, die weniger als 40 % ihres Umsatzes aus Aktivitäten im Zusammenhang mit der Förderung von Erdgas oder erneuerbaren Energiequellen beziehen, sind ausgeschlossen.
  • Stromerzeugung: Ausgeschlossen sind Stromversorger mit einer Kohlenstoffintensität, die einem Zwei-Grad-Szenario (2021: max. 393 g CO2/kWh; 2022: max. 374 g CO2/kWh) nicht entspricht.

    Stehen keine Daten zur Kohlenstoffintensität zur Verfügung, so gelten folgende Regeln:

    – Stromversorger mit einer kohlebasierten Stromerzeugung von über 10 % sind ausgeschlossen.
    – Stromversorger mit einer öl- und gasbasierten Stromerzeugung von über 30 % sind ausgeschlossen.
    – Stromversorger mit einer kernkraftbasierten Stromerzeugung von über 30 % sind ausgeschlossen.
    – Stromversorger mit Expansionsplänen, die ihre negativen Auswirkungen auf die Umwelt verstärken würden oder dem Zwei-Grad-Szenario zuwiderlaufen, sind ausgeschlossen.
    – Stromerzeuger, die zusätzliche Kohle- oder Kernkraftanlagen bauen, sind ausgeschlossen.
  • Schrittweiser Abbau von nicht konformer Öl- und Gasförderung sowie Stromerzeugung: Wir investieren in Unternehmen, die in konventioneller Öl- und Gasförderung und Stromerzeugung tätig und die besten ihrer Peer-Group sind, selektiv und in begrenztem Umfang. Unsere Portfolios dürfen nicht mehr als 5 % solcher Unternehmen enthalten, d. h. Unternehmen, die gegen die oben aufgeführten Auflagen für konventionelle Öl- und Gasförderung oder Stromerzeugung verstossen.
  • Glücksspiel: Unternehmen, die über 5 % ihres Umsatzes aus dem Glücksspiel beziehen, sind ausgeschlossen.
  • Erwachsenenunterhaltung: Unternehmen, die über 5 % ihres Umsatzes aus Erwachsenenunterhaltung erwirtschaften, sind ausgeschlossen.

Die Liste der Anlageprodukte, die diesen Leitlinien entsprechen, ist unserer Webseite «Towards Sustainability» zu entnehmen.

 

2 Das Label soll Anlegern bestätigen, dass bei dem Finanzprodukt Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt und keine Praktiken festgestellt werden, die nicht nachhaltig sind. Weitere Informationen sind zu finden unter www.towardssustainability.be
3 Das Anlageteam entscheidet, ob ein Unternehmen gemäss der Definition von «Towards Sustainability» als Waffenhersteller eingestuft wird. Diese Beurteilung ist Teil unseres Anlageprozesses, der auf einem fundamentalen Bottom-up-Ansatz beruht.

 

1.5. Prinzip 3: Integration von ESG-Kriterien und/oder Anlagen mit einem Nachhaltigkeitsziel

ESG-Integration bedeutet, dass Credit Suisse Asset Management ESG-Faktoren an verschiedenen Punkten in den Anlageprozess integriert, indem es Finanzinformationen mit ESG-Informationen kombiniert. Der Ansatz zur Integration von ESG-Faktoren unterscheidet sich je nach Anlageklasse und Anlagestil und ist abhängig von der Verfügbarkeit von ESG-Daten und -Tools.

Bei Anlagen mit einem Nachhaltigkeitsziel setzt Credit Suisse Asset Management Anlagestrategien um, die Kapital an Unternehmen bereitstellen, die Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bieten und ein nachhaltiges Anlageziel verfolgen. Ein nachhaltiges Anlageziel wird durch einen speziellen Anlageprozess (z. B. durch nachhaltige thematische Anlagen) erreicht. Dieser konzentriert sich auf Anlagen in Themen und Sektoren, die Wirtschaftsaktivitäten ausüben, die bestimmte ESG-Herausforderungen angehen. In der Regel beinhaltet dies Investitionen in Unternehmen, Wertpapiere von Unternehmen (wie Green Bonds) oder Strategien, die auf mindestens eines der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) ausgerichtet sind, oder Anlagen mit einem speziellen ökologischen bzw. sozialen Anlageziel. Bei passiv verwalteten Strategien wird ein Index mit Nachhaltigkeitsziel nachgebildet.

1.6. Prinzip 4: Ausübung der Active Ownership

Credit Suisse Asset Management stellt durch Einflussnahme und durch Stimmrechtsausübung sicher, dass investierte Unternehmen eine gute Unternehmensführung aufweisen.

Aktionäre und Miteigentümer eines Unternehmens haben bestimmte Rechte und Pflichten. Sie haben aber auch die Möglichkeit, positive Veränderungen zu bewirken. Für die Credit Suisse bedeutet Active Ownership, diese Rechte auszuüben und unseren treuhänderischen Pflichten im Auftrag unserer Kunden nachzukommen, die über unsere Fonds weltweit an Unternehmen beteiligt sind. Die beiden Kernkomponenten von Active Ownership – Engagement und Proxy Voting – zählen zu den effizientesten Instrumenten für die Erreichung unserer Ziele in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG).

Über unsere Fonds und Kundenportfolios besitzen wir Anteile an zahlreichen Unternehmen in der Schweiz, in Europa und weltweit. Als Aktionäre haben wir die Möglichkeit, im Namen unserer Kunden mit Unternehmen in einen Dialog zu treten, ihnen unsere Ziele und Erwartungen darzulegen und durch die Ausübung unserer Stimmrechte bei Generalversammlungen unmittelbar Einfluss auf sie zu nehmen.

Weitere Informationen:

1.7. Prinzip 5: Berichterstattung und Transparenz

Nachhaltigkeitsinformationen auf Produktebene finden sich in unseren monatlichen Fonds-Factsheets, die einen Abschnitt zu den ESG-Faktoren enthalten. Die Factsheets sind online abrufbar oder auf Anfrage über die Relationship-Manager erhältlich. 

Zusätzlich zu den monatlichen Fonds-Factsheets veröffentlichen bestimmte thematische Aktienfonds ihren eigenen Wirkungs- und Engagementbericht. Beispiele für solche Berichte sind auf Anfrage über die Relationship-Manager erhältlich.

Beispiel für den ESG-Abschnitt eines Fonds-Factsheets

Der Fragebogen zu nachhaltigen Anlagen und den Auswirkungen enthält diverse Fragen in Bezug auf die Qualität der Produkte oder Services des Unternehmens, die Messarten der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt, den Datenschutz und die Datensicherheit, die Entwicklung von Humankapital, die Unternehmensführung und die Umweltpolitik.

2. Sonderthemen

Behandlung von Derivaten und Short-Positionen

Derivate können als Instrumente für das technische Portfoliomanagement, zu Absicherungszwecken oder als zusätzliche Renditequelle eingesetzt werden. Der Einsatz von Derivaten darf nicht im Widerspruch zur verantwortungsbewussten Natur der ESG-Strategie eines Produkts stehen. Welche Arten von Derivaten zulässig sind, bestimmt in der Regel der Fondsprospekt. Die zugrunde liegenden Vermögenswerte werden ähnlich wie bei einer Direktanlage in einen solchen Vermögenswert gemäss den folgenden Bestimmungen für Einzelaktien-Futures oder Credit Default Swaps (CDS) auf Einzeltitel bewertet:

  1. Short-Positionen auf Einzelaktien, Einzelaktienoptionen und der Kauf von Absicherungen über Einzeltitel-CDS sind nicht zulässig, wenn sie Unternehmen betreffen, die gemäss dem Credit Suisse Sustainable Investment Framework wegen Verstössen ihrer Geschäftsaktivität gegen Normen ausgeschlossen sind.
  2. Short-Positionen auf Einzelaktien, Einzelaktienoptionen und der Kauf von Absicherungen über Einzeltitel-CDS sind zulässig, wenn sie Unternehmen betreffen, die gemäss dem Credit Suisse Sustainable Investment Framework wegen Verstössen ihrer Geschäftsaktivität gegen Werte ausgeschlossen sind.
  3. Im Hinblick auf Punkt 2 oben sind Zinskurvengeschäfte auf Unternehmen, die gemäss dem Credit Suisse Sustainable Investment Framework wegen Verstössen ihrer Geschäftsaktivität gegen Werte ausgeschlossen sind, nur dann zulässig, wenn der Nennwert der Anleihen-Short-Position dem Nennwert der Anleihen-Long-Position entspricht.

Obergrenze für Produkte, für die keine ESG-Daten verfügbar sind

Maximal 20 % eines nachhaltigen Anlageportfolios dürfen in Wertpapiere von Unternehmen oder Anlageklassen investiert werden, für die noch keine ESG-Informationen vorliegen. Dies gilt insbesondere für Anlageklassen, für die ESG-Faktoren bislang noch unzureichend definiert sind oder die noch nicht von externen Datenanbietern (z. B. Hedgefonds) abgedeckt werden. Wir rechnen damit, dass diese Obergrenze im Lauf der Zeit gesenkt wird, da die Verfügbarkeit von ESG-Anlagekonzepten und die ESG-Researchabdeckung, ob intern oder extern, sich weiter verbessern.

Sonderregelungen für thematische Aktienfonds

Für die Teile unserer thematischen Aktienfonds, für die noch keine ESG-Informationen vorliegen, setzen wir allenfalls weitere Analysen ein, darunter Informationen zusätzlicher Datenanbieter, hauseigene Fragebögen und Compliance-Prüfungen vor und nach einer Transaktion.

Beispiel unseres Fragebogens zum Thema nachhaltige Anlage und Wirkung

Beispiel Fonds-Factsheet: Der ESG-Teil eines Fonds-Factsheets setzt sich aus vier Hauptabschnitten zusammen: ESG-Überblick, enthält das Fondsrating gegenüber dem Benchmark und separate Bewertungen; ESG-Ratingaufschlüsselung; Kontroversen, enthält das Engagement des Portfolios und des Benchmarks in Unternehmen, die in kontroverse Aktivitäten verwickelt sind; und CO2-Emissionsintensität des Portfolios und des Benchmarks.

ESG-Daten und -Research

In Ergänzung unserer eigenen internen Nachhaltigkeits- und Finanzanalysen setzen wir eine Reihe von externen ESG-Research-Anbietern und Ratingagenturen ein. Wir beziehen unser externes ESG-Research von MSCI, RepRisk und ISS. Unsere ESG-Kerndaten sind vollständig in unserer Portfoliomanagementsoftware Aladdin von BlackRock integriert.

Portfolioüberwachung

Credit Suisse Asset Management führt täglich eine Überprüfung der Compliance vor und nach Transaktionen durch. Werden bestimmte Verstösse gegen unsere Ausschlusskriterien aufgedeckt, folgen wir einem angemessenen Eskalationsprozess. Alle Verstösse werden archiviert. Das Senior Management von Credit Suisse Asset Management wird monatlich über allfällige Verstösse informiert. Die Datenquellen für unsere täglichen Überwachungsaktivitäten sind unsere Portfoliomanagement-Plattform Aladdin von BlackRock (Positionsdaten) und MSCI ESG (Daten zu Geschäftsaktivitäten) sowie bestimmte externe Quellen wie Evalueserve.

3. Regulatorische Offenlegungen

Transparenz der Nachhaltigkeitsrisikopolitik

Gemäss Art. 3 der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (Offenlegungsverordnung) müssen Finanzmarktteilnehmer auf ihren Websites Informationen über ihre Politik zur Integration von Nachhaltigkeitsrisiken in ihren Anlageentscheidungsprozess veröffentlichen.

Nachhaltigkeitsrisiken werden definiert als Ereignisse oder Bedingungen, welche die Bereiche Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung betreffen und bei Eintreten einen wesentlichen negativen Einfluss auf den Wert der Anlage haben können. Die Wesentlichkeit von Nachhaltigkeitsrisiken wird durch die Eintrittswahrscheinlichkeit, das Ausmass und den Zeithorizont des Risikos bestimmt. Credit Suisse Asset Management ist der Ansicht, dass die Berücksichtigung wesentlicher ESG-Faktoren in der Finanzanalyse und in den Anlageentscheidungen von zentraler Bedeutung ist und im Lauf der Zeit Risiken reduzieren und zu besseren Anlageergebnissen führen kann. 

Die Prüfung auf Nachhaltigkeitsprobleme ist ein integraler Bestandteil unseres Risikoprüfungsprozesses. Wir erfassen diese Risiken laufend und integrieren Nachhaltigkeitsfaktoren in unser Investmentresearch, unsere Analysen, unseren Anlageprozess und unser Risikomanagement.

Die Sustainable Investing Policy von Credit Suisse Asset Management legt fest, wie ESG-Faktoren in den Anlageprozess einbezogen werden, um nachhaltigkeitsbezogene Chancen zu identifizieren und Nachhaltigkeitsrisiken zu mindern.

Nachhaltigkeitsrisiken können als Unterkategorie der traditionellen Risikoarten (z. B. Kreditrisiko, Marktrisiko, Liquiditätsrisiko, operationelles Risiko oder strategisches Risiko) verstanden werden und werden im Rahmen von Risikomanagementprozessen identifiziert und gesteuert. Da sich die Nachhaltigkeitsrisiken der einzelnen Anlageklassen und Anlagestile unterscheiden, werden sie auf Portfolioebene definiert. Credit Suisse Asset Management identifiziert Nachhaltigkeitsrisiken, indem es die Aufteilung des Portfolios nach Sektoren, Branchen und Unternehmen entweder absolut oder im Vergleich zum Benchmark betrachtet. Eigene Analysen können durch spezifische Wesentlichkeitsregelwerke unterstützt werden, welche die für ein Unternehmen wesentlichen branchenspezifischen ESG-Faktoren definieren.

Transparenz nachteiliger Nachhaltigkeitsauswirkungen auf Ebene des Unternehmens

Gemäss Art. 4 Offenlegungsverordnung sind Finanzmarktteilnehmer verpflichtet, eine Erklärung über Strategien zur Wahrung der Sorgfaltspflicht im Zusammenhang mit den wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren zu veröffentlichen und auf ihren Websites bereitzustellen.

Die im Abschnitt «Gültigkeit» angeführten juristischen Personen berücksichtigen wesentliche negative Nachhaltigkeitsauswirkungen im Rahmen ihres Anlageentscheidungsprozesses.

Darüber hinaus müssen die Finanzmarktteilnehmer Folgendes in die bereitgestellten Informationen aufnehmen: 

  • Informationen über ihre Strategien zur Feststellung und Gewichtung der wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen und Nachhaltigkeitsindikatoren
    Sektoren und Unternehmen, die nachweislich nachteilige Auswirkungen auf Gesellschaft oder Umwelt haben, werden im Rahmen des regulären Due-Diligence-Prozesses aus dem Anlageuniversum aller Portfolios ausgeschlossen. Hersteller umstrittener Waffen wie Landminen und Streubomben bzw. nuklearer, biologischer oder chemischer Waffen sind ebenfalls ausgeschlossen (normenbasierte Ausschlüsse).

    Techniken zur Erkennung und Priorisierung der wichtigsten negativen Nachhaltigkeitsauswirkungen und Indikatoren im Zusammenhang mit Portfolios, die eine nachhaltige Anlagestrategie verfolgen, werden in der Sustainable Investing Policy von Credit Suisse Asset Management beschrieben. Diese Richtlinie legt unter anderem klare Kriterien für den Ausschluss von Unternehmen fest, die negative Auswirkungen auf Gesellschaft oder Umwelt haben. Diese Ausschlusskriterien werden von den Anlageteams im Rahmen des Anlageentscheidungsprozesses berücksichtigt und unabhängig überwacht. Zudem identifiziert Credit Suisse Asset Management für seine Portfolios mittels eigener Analysen und spezielle Wesentlichkeitsregelwerke zur Definition branchenspezifischer ESG-Faktoren diejenigen ESG-Faktoren, die negative Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit haben können.
  • Eine Beschreibung der wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen und aller in diesem Zusammenhang ergriffenen oder gegebenenfalls geplanten Massnahmen
    Derzeit ist noch nicht vollständig geklärt, inwieweit Indikatoren für wesentliche negative Nachhaltigkeitsauswirkungen im Sinne der technischen Regulierungsstandards (Level 2) bei den Anlageentscheidungen eines Finanzmarktteilnehmers berücksichtigt werden können. Dies liegt daran, dass die Datenverfügbarkeit zu diesen Indikatoren begrenzt ist und die investierten Unternehmen möglicherweise noch nicht alle erwarteten relevanten ESG-Informationen bereitstellen können. Die im Abschnitt «Gültigkeit» aufgeführten juristischen Personen berücksichtigen als Finanzmarktteilnehmer gemäss Offenlegungsverordnung in ihren Anlageentscheidungen und Beratungsprozessen negative Nachhaltigkeitsauswirkungen soweit möglich. Sobald die Standards für die Umsetzung von Massnahmen im Zuge der Berücksichtigung negativer Auswirkungen festgelegt sind, werden diese juristischen Personen ihre Prozesse entsprechend anpassen. Bis 30. Juni 2022 werden sie die Details der Bewertung der wichtigsten negativen Nachhaltigkeitsauswirkungen für den Referenzzeitraum vom 30. Juni 2021 bis 31. Dezember 2021 sowie die Massnahmen zur Milderung dieser Auswirkungen im oben genannten Referenzzeitraum in ihre Berichterstattung aufnehmen.
  • Kurze Zusammenfassung der Massnahmen gemäss Art. 3g der Richtlinie 2007/36/EG, sofern anwendbar
    Gemäss Art. 3g der Richtlinie 2007/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Aktionärsrechterichtlinie II) ist Credit Suisse Asset Management bestrebt, durch Ausübung der Active Ownership positive Veränderungen in den investierten Unternehmen zu bewirken. Wir wenden die Credit Suisse Engagement Policy auf Investitionen in Anteilen von im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) domizilierten Unternehmen an, die an einem anerkannten Handelsplatz im EWR notiert sind. Weitere Informationen sind in der Erklärung zur Mitwirkungspolitik der Credit Suisse zu finden oder auf Anfrage über die Relationship-Manager erhältlich.

    Credit Suisse Asset Management übt Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Unternehmen durch Proxy Voting aus, d. h. die treuhänderische Ausübung unserer Stimmrechte in Generalversammlungen, sowie durch aktives Engagement, d. h. einen dauerhaften Dialog über Nachhaltigkeitsthemen mit den Unternehmen und Verwaltungsräten. Wir sind der Ansicht, dass Active Ownership den Wert der Unternehmen, in die wir investieren, langfristig steigert und letztlich das Rendite-Risiko-Profil unserer Portfolios verbessert. Darüber hinaus kann Active Ownership durch die Beschleunigung des Übergangs zu einer nachhaltigeren Wirtschaft greifbare Vorteile für Menschen und Umwelt schaffen.
  • Hinweis auf die Einhaltung der Verhaltensregeln für verantwortungsvolles Geschäftsgebaren und international anerkannter Due-Diligence- und Berichtsstandards sowie gegebenenfalls den Grad der Ausrichtung an den Zielen des Pariser Klimaabkommens
    Credit Suisse Asset Management hat seine Rolle im Umgang mit den Herausforderungen in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung erkannt. Wir sind bestrebt, Anlageprodukte und -dienstleistungen zu bieten, die sowohl ökologischen und sozialen Nutzen im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen generieren als auch finanzielle Renditen für unsere Kunden erzielen sollen. Credit Suisse Asset Management ist der Auffassung, dass der effektivste Weg zur Förderung nachhaltiger langfristiger Veränderungen in gemeinsamen Aktionen besteht. In diesem Sinne unterstützt Credit Suisse Asset Management Brancheninitiativen und tauscht sich in verschiedenen Nachhaltigkeitsnetzwerken und -initiativen weltweit mit Stakeholdern und politischen Entscheidungsträgern über wichtige Nachhaltigkeitsthemen aus.

Credit Suisse Asset Management und die Credit Suisse beteiligen sich aktiv an einer Reihe von Nachhaltigkeitsnetzwerken und  initiativen.

Transparenz der Vergütungspolitik im Zusammenhang mit der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken

Gemäss Art. 5 Offenlegungsverordnung müssen Finanzmarktteilnehmer im Rahmen ihrer Vergütungspolitik angeben, inwiefern diese mit der Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken im Einklang steht und diese Informationen auf ihren Websites veröffentlichen.
Die Credit Suisse verfügt über eine konzernweite Vergütungspolitik gemäss den Anforderungen der Offenlegungsverordnung.

Transparenz bei der Bewerbung ökologischer oder sozialer Merkmale und bei nachhaltigen Investitionen auf Websites

Gemäss Art. 10 Offenlegungsverordnung müssen Finanzmarktteilnehmer für jedes Finanzprodukt, das ökologische oder soziale Merkmale aufweist oder nachhaltige Investitionen zum Ziel hat, die folgenden Informationen auf ihren Websites veröffentlichen und pflegen:

  • Eine Beschreibung der ökologischen oder sozialen Merkmale oder des nachhaltigen Anlageziels
    Für Investmentfonds mit einer nachhaltigen Anlagestrategie finden sich diese Informationen im ESG-Abschnitt des jeweiligen Fonds-Factsheets, das online zur Verfügung steht oder auf Anfrage über die Relationship-Manager erhältlich ist.

    Für Immobilienfonds mit ESG-Merkmalen finden sich die Informationen online im Abschnitt «Nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten». Alternativ sind sie auf Anfrage über die Relationship-Manager erhältlich.
  • Angaben zu den Methoden, die angewandt werden, um die ökologischen oder sozialen Merkmale oder die Auswirkungen der für das Finanzprodukt ausgewählten nachhaltigen Investitionen zu bewerten, zu messen und zu überwachen, unter anderem Angaben zu den Datenquellen, zu den Kriterien für die Bewertung der zugrunde liegenden Vermögenswerte sowie zu den relevanten Nachhaltigkeitsindikatoren, die zur Messung der ökologischen oder sozialen Merkmale oder der Gesamtnachhaltigkeitsauswirkungen des Finanzprodukts herangezogen werden
    Für Investmentfonds mit einer nachhaltigen Anlagestrategie finden sich diese Informationen im ESG-Abschnitt des jeweiligen Fonds-Factsheets, das online zur Verfügung steht oder auf Anfrage über die Relationship-Manager erhältlich ist.

    Für Immobilienfonds mit ESG-Merkmalen finden sich die Informationen online im Abschnitt «Nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten». Alternativ sind sie auf Anfrage über die Relationship-Manager erhältlich.
  • Die in Art. 8 und 9 genannten Informationen
    Für Investmentfonds mit einer nachhaltigen Anlagestrategie finden sich diese Informationen im ESG-Abschnitt des jeweiligen Fonds-Factsheets, das online zur Verfügung steht oder auf Anfrage über die Relationship-Manager erhältlich ist.

    Für Immobilienfonds mit ESG-Merkmalen finden sich die Informationen online im Abschnitt «Nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten». Alternativ sind sie auf Anfrage über die Relationship-Manager erhältlich.
  • Die in Art. 11 genannten Informationen
    Für Investmentfonds, die eine nachhaltige Anlagestrategie verfolgen, ist diese Information im Abschnitt «Transparenz bei der Bewerbung ökologischer oder sozialer Merkmale und bei nachhaltigen Investitionen» des entsprechenden Jahresberichts zu finden.

Überprüfung der Informationen

Laut Art. 12 Offenlegungsverordnung sind Finanzmarktteilnehmer verpflichtet sicherzustellen, dass die gemäss Art. 3, 5 oder 10 veröffentlichten Informationen stets auf dem aktuellen Stand sind. Nimmt ein Finanzmarktteilnehmer Änderungen an solchen Informationen vor, so veröffentlicht er auf derselben Website eine klare Erläuterung der betreffenden Änderungen.

Die nachstehende Tabelle erläutert die Änderungen zu den Angaben in Bezug auf die SFDR-Artikel 3 und 5.

Revisionstabelle

  Datum

  Artikel

  Erklärung der Änderungen

  10.3.2021

  Alle

  Offenlegungen gemäss den Anforderungen der Offenlegungsverordnung, Level 1

 

Gültigkeit

Die regulatorischen Offenlegungen gelten für die folgenden juristischen Personen:

  • Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG
  • Credit Suisse Fund Management S.A.
  • Credit Suisse (Italy) S.p.A. – für die Vermögensverwaltung
  • Credit Suisse (Hong Kong) Ltd. – für die Vermögensverwaltung
  • Credit Suisse (Singapore) Ltd. – für die Vermögensverwaltung
  • Credit Suisse Investment Partners (Schweiz) AG